Evakuierung wegen Bombenentschärfung

Bedingt durch das Niedrigwasser wurde im Bereich des Rheinufers in Pfaffendorf in Höhe der Grundschule eine 1800 kg schwere Luftmine, eine 125 kg schwere Fliegerbombe sowie ein Tarnnebelfass entdeckt. Für die Entschärfung mussten am Sonntag, 04.12.2011 ca. 45.000 Einwohner von Koblenz ihre Wohnungen verlassen. Zudem mussten 7 Altenheime, 2 Krankenhäuser und die Justizvollzugsanstalt im Stadtteil Karthause geräumt werden. Eine solch aufwändige Evakuierungsmaßnahme war bundesweit bisher einmalig. Insgesamt waren über 2.500 Kräfte von Feuerwehr, THW, Polizei, Rettungsdienst und Bundeswehr im Einsatz, teilweise wurden diese auch aus benachbarten Bundesländern herangezogen. 

Dienstbeginn für die Rübenacher Feuerwehr war um 06.30 Uhr, danach ging es in den Bereitstellungsraum zur Fachhochschule im Stadtteil Karthause. Vor Ort wurden die Einsatzkräfte in die Lage eingewiesen, hiernach wurden die Trupps für die einzelnen Einsatzabschnitte eingeteilt. Mit KEVAG-Bussen wurden die Einsatzkräfte dann in das Stadtgebiet gefahren, um 09.00 Uhr begannen die Kontrollgänge. Die Rübenacher Feuerwehrleute waren im Bereich rund um den Koblenzer Hauptbahnhof eingeteilt. Die Koblenzer Bevölkerung verhielt sich sehr kooperativ und diszipliniert, so dass die Evakuierung schnell und ohne Probleme durchgeführt werden konnte. Früher als erwartet konnte der Kampfmittelräumdienst mit der Entschärfung der Bomben beginnen. Um 15.48 Uhr waren sowohl die Fliegerbombe als auch die Luftmine unschädlich gemacht. Im Anschluss wurde noch ein Tarnnebelfass gesprengt und Schadstoffmessungen durchgeführt. Um 16.30 Uhr konnte dann die Sperrung aufgehoben werden um 17.15 Uhr war der Einsatz für die Rübenacher Wehr beendet.

Einsatzalarm: Besetzung der Feuerwache Schlachthofstraße

Am Freitag, 02.12.2011 wurde die  Freiw. Feuerwehr Rübenach um 17.54 Uhr zur Nachbesetzung der Feuerwache alarmiert. Dies war notwendig, da zahlreiche Kräfte der Berufsfeuerwehr in KO-Pfaffendorf bei den Vorbereitungsarbeiten für die Entschärfung der Luftmine gebunden waren.  Die Bereitschaft auf der Feuerwache dauerte bis 20.30 Uhr, ein Áusrücken war nicht erfoderlich.