Wir sind #IMMERDA

Was, wenn ein Angehöriger einen Schlaganfall erleidet oder es in der Wohnung des Nachbarn brennt? Was, wenn auf offener Straße eine Frau von ihrem Ehemann brutal zusammengeschlagen wird? Man wählt den Notruf, immer in der Gewissheit, dass am anderen Ende der Leitung jemand sitzt, der sofort Hilfe schickt.

Zuletzt sahen sich die herbeieilenden Einsatzkräfte immer häufiger Beleidigungen und körperlicher Gewalt ausgesetzt. Sei es bei der Aufnahme eines Verkehrsunfalls, bei Löscharbeiten oder bei der Versorgung von Verletzten. Die Motivation der Angreifer ist fast nie nachvollziehbar und lässt die Betroffenen fassungslos zurück.

Die Einsatz- und Rettungskräfte, die ihre Tätigkeit als Berufung verstehen, werden gebraucht. 365 Tage im Jahr und rund um die Uhr. Mit einer gemeinsamen Kampagne möchten Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste des Landes Rheinland-Pfalz der Öffentlichkeit bewusst machen: Wir sind für euch #IMMERDA! (Link zum Film)

neuer Alarm- und Einsatzplan für die A48, Bendorfer Brücke

Bedingt durch die Baustelle auf der Bendorfer Brücke gilt seit 15. April ein neuer Alarmierungs- und Einsatzplan. Sobald es zwischen den Anschlussstellen Koblenz-Nord und Höhr-Grenzhausen zu einem Verkehrsunfall kommt werden generell die Freiwilligen Feuerwehren Bendorf, Vallendar, Höhr-Grenzhausen, Koblenz-Rübenach sowie der Rüstzug der Berufsfeuerwehr Koblenz alarmiert. Alle 5 Wehren fahren dann fest zugewiesene Bereitstellungsräume an. Nach Erkundung durch die Polizei per Hubschrauber oder Motorrad wird dann die Feuerwehr , die die Einsatzstelle am schnellsten erreichen kann in Marsch gesetzt. Notfalls muss auch entgegen der Fahrtrichtung aufgefahren werden. Nur so ist sichergestellt, dass die Feuerwehr eine Unfallstelle im Bereich der verengten und baulich getrennten Fahrbahnen erreichen kann um zügig Hilfe zu leisten. Die Rübenacher Feuerwehr steht im Falle einer Alarmierung an der Notauffahrt zwischen Rübenach und Bassenheim bereit.

Die Einheit 10 ist Geschichte

Im Zuge der Neuausrichtung der Feuerwehr Koblenz mit künftig drei Berufsfeuerwehrwachen wurde das Stadtgebiet in 3 Wachbezirke eingeteilt. Die Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr erhalten dadurch eine neue Nummerierung. Die Einheit Rübenach gehört mit den Einheiten Wache Nord, Bubenheim und Güls zum Wachbezirk 3. Mit Umstellung des Fahrzeugfunks auf den Digitalfunk erhält die Einheit Rübenach nunmehr die Einheitsnummer 32 statt der bisherigen 10. Unser Löschgruppenfahrzeug hat ab sofort den Funkrufnamen 32/44-1, der Rüstwagen 32/51-1 .

Nachruf

Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr trauern um Frau Marie-Theres Hammes-Rosenstein. Die ehemalige Bürgermeisterin der Stadt Koblenz hat mit nur 64 Jahren den Kampf gegen ihre schwere Erkrankung verloren. Als zuständige Dezernentin für den Brand- und Katastrophenschutz setzte sich Frau Hammes-Rosenstein immer für die Belange der Feuerwehr ein. Wir werden ihr ein ehrendes Andenken bewahren, unser besonderes Mitgefühl gilt ihrer Familie.

Beschaffung eines alarmgesteuerten Navigationsgerätes

Es ist nicht zu  glauben! Nicht einmal eine Woche nach der Veröffentlichung der Spendenplattform www.heimatlieben.de ist vergangen, da erreicht uns die Nachricht, dass unser Projekt durch Spendengelder vollständig finanziert ist. Herzlichen Dank an alle Spender, die uns diese Investition ermöglicht haben. Das Navigationsgerät wurde bereits bei der Fa. EuroBOS (die ihren Sitz auch in Rübenach hat) in Empfang genommen. Über den Einbau und die ersten Erfahrungen werden wir berichten.

Der Förderverein der Freiw. Feuerwehr Rübenach beabsichtigt, ein alarmgesteuertes Navigationsgerät für das Löschfahrzeug anzuschaffen. Die Kosten incl. Einbau betragen 2.000 Euro. Über die Spendenplattform Heimatlieben der Sparkasse Koblenz kann man sich mit einer Spende an der Beschaffung beteiligen. Spenden bis zu 200,00 Euro, die am 20. September 2018 eingehen, werden von der Sparkasse Koblenz verdoppelt. 

Helfen Sie mit, Ihrer Feuerwehr diese Beschaffung zu ermöglichen!

Person in Zwangslage

Am 3. August 2018 um 13.54 wurde die Freiw. Feuerwehr Rübenach mit dem Stichwort „Person in Zwangslage“ alarmiert. Im Stadtteil Metternich war ein 3-jähriges Kind in einem PKW eingeschlossen, der in der prallen Sonne stand. Einsatzkräfte des zuerst eintreffenden Rüstzugs der Berufsfeuerwehr Koblenz hatten das Kind schnell aus dem aufgeheizten PKW befreit, so dass ein Einsatz für die Rübenacher Feuerwehr nicht mehr erforderlich war. 

neue Alarmierungs- und Ausrückeanordnung

Mit Wirkung vom 17.04.2018 ist für die Feuerwehr Koblenz eine neue Alarmierungs- und Ausrückeanordnung in Kraft getreten. Die Freiwilligen Feuerwehren im Stadtgebiet werden nun ab der Alarmstufe 2 rund um die Uhr alarmiert. Der Ausrückebereich der Einheit Rübenach wurde auf das gesamte Gebiet der Ortsteile Metternich und Bubenheim ausgeweitet. Die Alarmierung erfolgt nun immer zusammen mit den Einheiten Güls und Bubenheim.

Waldbrandcamp im Brexbachtal

Zu einer mehrtägigen Waldbrandausbildung rückten am Freitag, 08. September um 16.00 Uhr die Freiwilligen Feuerwehren Güls, Rübenach, Wache Nord, Ehrenbreitstein und Arenberg-Immendorf mit insgesamt 18 Fahrzeugen und etwa 80 Feuerwehrfrauen und -männern nach Bendorf aus. Im Rahmen der Amtshilfe wurde von der Bundeswehr eine Feldküche mit Personal zur Verfügung gestellt, vier Soldaten waren für die Verpflegung der Einsatzkräfte  im Einsatz. Nach dem Eintreffen im Brexbachtal wurde das Waldbrandcamp hergerichtet, insgesamt wurden 5 große Zelte aufgebaut, eines diente als Aufenthaltszelt, vier Zelte wurden mit Feldbetten ausgestattet. Nach Abschluss der Aufbauarbeiten fanden noch zwei Übungen statt, unter anderem wurde ein Verkehrsunfall simuliert, hier galt es zwei eingeklemmte Personen zu befreien. Da die „Einsatzstelle“ nicht mit Fahrzeugen zu befahren war musste sämtliche Ausrüstung per Hand herangebracht werden. Um 22.00 Uhr war dann Dienstschluss.
Am Samstag nach dem Frühstück begann die Einheit Arenberg-Immendorf mit einer Ausbildung zur Walbrandbekämpfung mittels Werkzeugen und Löschrucksäcken. Im weiteren Verlauf wurde auch die Brandbekämpfung mit Fahrzeugen im „Pump and Roll-Verfahren“ geübt.
Die übrigen Einheiten hatten den Auftrag, in Bendorf-Stromberg eine Wasserübergabestation zu errichten. Es wurde ein 5.000 Liter fassendes Becken aufgestellt, das mit Wasser aus dem Brexbach gefüllt wurde. Hierzu wurde der Bach gestaut um mittels einer Pumpe ausreichend Löschwasser entnehmen zu können. Von Hand wurde quer durch den Wald eine 1.100 Meter lange Wasserleitung verlegt, dabei war ein Höhenunterschied von 150 Metern zu überwinden. In steilen Abhängen mussten die Feuerwehrleute dabei durch Leinen gegen Absturz gesichert werden. Zwei Verstärkerpumpen wurden in die Leitung eingebaut, so dass genügend Druck vorhanden war um das Becken auf dem Berg zu füllen.
Gegen 13.30 Uhr traf ein Hubschrauber der Polizei ein, dieser wurde mit einem Außenbehälter für die Waldbrandbekämpfung ausgerüstet. Aus dem Übergabebecken wurde dieser Behälter mit Löschwasser gefüllt. Die Besatzung des Polizeihubschraubers konnte so auch den gezielten Abwurf von Löschwasser auf die (simulierte) Brandstelle üben, sie zeichnete sich dabei bei sämtlichen Anflügen durch eine hohe Treffgenauigkeit aus.
Im Anschluss wurde die komplette Ausrüstung zurückgebaut , gegen 16.00 Uhr war die Übung beendet.
Im Anschluss an die Nachbesprechung saß man gemütlich am Lagerfeuer zusammen, die Kameraden der Bundeswehr verwöhnten die Feuerwehrleute mit gegrillten Steaks, Würstchen und leckeren Salaten.
Am Sonntagmorgen wurde das komplette Lager zurückgebaut, auf der Feuerwache wurden die Fahrzeuge und die Ausrüstung gereinigt, um 15.30 Uhr ging es dann nach Hause. An dieses intensive, anstrengende aber sehr lehrreiche Wochenende werden wir noch lange und gerne zurückdenken.
An dieser Stelle nochmal herzlichen Dank an die Soldaten für die gute Kameradschaft und die vorzügliche Verpflegung!

Tag der offenen Tür – wir stellen uns vor!

Am Samstag, den 12. September 2015 öffnete die Freiwillige Feuerwehr Rübenach ihre Tore am Gerätehaus in der Florianstraße. Feuerwehr zum Anfassen und Ausprobieren war das Motto. Viele interessierte Bürger haben sich über das Ehrenamt Feuerwehr und die damit verbundenen Aufgaben und Tätigkeiten informiert. Auch die Kleinen hatten auf der Hüpfburg und am Spritzenhaus ihren Spaß. Die Rübenacher Wehrleute waren über das rege Interesse der Bevölkerung sehr erfreut, sogar ein Neuzugang für die Einsatzabteilung konnte gewonnen werden. Wer Interesse an einer aktiven Mitarbeit hat ist zu den Übungsabenden herzlich willkommen.