#38 Mülltonnenbrand

Am 4.11.2021 um 18:55 Uhr wurde die Freiw. Feuerwehr Rübenach zum Brand einer Altpapiertonne in der Aachener Str. alarmiert. Der Eigentümer hatte bereits mit einem Gartenschlauch begonnen, das Feuer zu löschen. Die Mülltonne wurde noch auf Glutnester kontrolliert. Der Einsatz war um 19:10 Uhr beendet. Auch ein Löschfahrzeug der Berufsfeuerwehr war vor Ort, da der Leitstelle brennende Mülltonnen an verschiedenen Adressen gemeldet wurden. Es wurde aber keine weitere brennende Altpapiertonne vorgefunden.

#37 Verkehrsunfall auf der A61

Am Sonntag, 24.10.2021 um 19:47 Uhr wurden die Freiw. Feuerwehr Rübenach und der Rüstzug der Berufsfeuerwehr alarmiert. Gemeldet war ein Verkehrsunfall auf der A61 in Fahrtrichtung Köln, zwischen der Auffahrt Metternich und dem Koblenzer Kreuz.
Zwei PKW waren miteinander kollidiert, eines er Fahrzeuge war in die Mittelleitplanke eingeschlagen und von dort wieder abgeprallt. In einem der PKW befand sich neben der Fahrerin ein 5-jähriger Junge. Der Junge wurde zunächst im Rettungswagen von einem Mitglied der Rübenacher Feuerwehr versorgt, der selbst Arzt ist. Ein Notarzt sowie ein weiterer Rettungswagen wurden nachgefordert. Beide Fahrerinnen wurden vom Rettungsdienst versorgt und in Krankenhäuser eingeliefert.
Die Einsatzstelle wurde abgesichert und ausgeleuchtet, an den Unfallfahrzeugen wurden die Batterien abgeklemmt um eine Brandgefahr zu vermeiden. Die linke Fahrspur wurde von Trümmern befreit und gereinigt, so dass die im Stau stehenden Fahrzeuge einspurig an der Unfallstelle vorbeifahren konnten.


#36 Verkehrsunfall in Bubenheim

Am 23.09.2021 um 15.45 Uhr wurden der Rüstzug der Berufsfeuerwehr Koblenz und die Freiwillige Feuerwehr Rübenach zu einem Verkehrsunfall nach Bubenheim alarmiert. Gemeldet war eine Kollision zwischen einem LKW und einem PKW an der Römervilla. Ein Einsatz der Feuerwehr war nicht erforderlich, da keine Person eingeklemmt war.

#35 LKW-Brand auf der A61

Am Donnerstag, 23.09.2021 um 02.00 Uhr wurden die Berufsfeuerwehr Koblenz und die Freiw. Feuerwehr Rübenach mit dem Stichwort „Fahrzeugbrand groß“ alarmiert. Gemeldet war ein brennender LKW auf der A61 in Fahrtrichtung Süden, zwischen dem Autobahnkreuz Koblenz und der Anschlussstelle Metternich. Vor Ort wurde ein LKW festgestellt, der mit einem technischen Problem liegen geblieben war. Durch einen Defekt war es zu einer starken Rauchentwicklung gekommen, nicht aber zum Brand des Fahrzeugs. Ein Einsatz der Feuerwehr war somit nicht erforderlich.

#34 Verkehrsunfall in Metternich

Am Montag, 20. September 2021 um 03.25 Uhr wurden die Rübenacher Feuerwehr und der Rüstzug der Berufsfeuerwehr Koblenz nach Metternich alarmiert. Gemeldet war ein Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person in der Trierer Straße.
Nach dem Eintreffen der Feuerwehr stellte sich die Lage wie folgt dar: Ein PKW war auf einen am rechten Fahrbahnrand geparkten Audi aufgefahren. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der PKW herumgeschleudert und kam auf der Fahrerseite zum Liegen.
Der Fahrer des PKW war in seinem Fahrzeug eingeschlossen, aber nicht eingeklemmt. Nach dem Entfernen der Windschutzscheibe konnte er zügig aus seinem PKW befreit und dem Rettungsdienst übergeben werden.

#33 LKW-Brand auf derA61

Am Mittwoch, 1.September 2021 wurden die Rübenacher Feuerwehrleute um 02:23 Uhr von ihren Funkmeldeempfängern aus dem Schlaf gerissen. Gemeldet war ein LKW-Brand auf der A61 in Fahrtrichtung Norden, hinter der Moseltalbrücke. Auch Kräfte der Berufsfeuerwehr Koblenz rückten aus.
Nach Erreichen der Einsatzstelle wurde festgestellt, dass der LKW nicht in Flammen stand, eine heiß gelaufene Bremse hatte für die Rauchentwicklung gesorgt. Ein Einsatz für die Feuerwehr war nicht erforderlich, nach der Kontrolle des LKW wurde der Einsatz beendet.

#32 ausgelöste Brandmeldeanlage in Rübenach

Am Donnerstag, 12.08.2021 um 12:20 Uhr wurden die Berufsfeuerwehr Koblenz und die Freiwillige Feuerwehr Rübenach zu einem Brandmeldealarm in die Mittelrheinstraße alarmiert.
Offensichtlich hatte ein Rauchmelder durch Abgase eines Gabelstaplers ausgelöst, ein Einsatz für die Feuerwehr war nicht erforderlich. Nach einer Kontrolle des Objektes wurde die Brandmeldeanlage wieder scharf geschaltet und der Einsatz beendet.

#31 weiterer Einsatz im Ahrtal

Am Sonntag den 01.08.21 wurde die Feuerwehr Koblenz zum nächsten Einsatz in das Katastrophengebiet an der Ahr angefordert.

Diesmal wurden Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Koblenz zur Sicherstellung des Brandschutzes in der Kläranlage Sinzig benötigt. Dort betreibt das THW eine Öl-Separierungsanlage zum Trennen von Öl-Wasser-Gemisch, das aus den Kellern im Ahrtal in Behälter gepumpt wurde. Mit LKW und Tankwagen wird das Öl-Wasser-Gemisch angeliefert. Rund 40 Kubikmeter kann die Anlage der THW-Fachgruppe Ölschaden aus Cuxhaven in einer Stunde verarbeiten. Das separierte Wasser hat einen Öl-Restanteil von maximal 0,2% und wird nach einer nochmaligen Reinigung in der Kläranlage in die Ahr geleitet. Das gewonnene Reinöl wird in großen Behältern zwischengelagert und mit Tankwagen zu einer Raffinerie in Köln transportiert.

9 von 10 Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr Koblenz (Arenberg-Immendorf, Arzheim, Bubenheim, Ehrenbreitstein, Güls, Horchheim, Lay, Rübenach und Wache Nord) stellten im Wechsel täglich für ca. 12 Stunden bis einschließlich Sonntag, 08.08.2021 die 12 Aktiven zur Besetzung für das Waldbrand TLF der Einheit Arenberg-Immendorf und für das LF-KatS der Wache Nord.

Wir bedanken uns bei den Kameraden*innen der eingesetzten Einheiten für die gute Zusammenarbeit und die gelebte Kameradschaft.

Pressemeldung der Feuerwehr Koblenz zum Einsatz im Ahrtal

Die Koblenzer Feuerwehr unterstützt im Landkreis Ahrweiler
Berufsfeuerwehr und Freiwillige Feuerwehr seit zwei Wochen überörtlich im Einsatz
Koblenz. Nach den verheerenden Starkregenereignissen, die das nördliche Rheinland-Pfalz und Teile von Nordrhein-Westfalen insbesondere in der Nacht vom 14. Juli diesen Jahres ereilten, rückten aus dem gesamten Bundesgebiet Einsatzkräfte von Feuerwehr, Sanitätsdienst, Polizei, Technischem Hilfswerk und Bundeswehr sowie tausende freiwillige Helfer an, um im Landkreis Ahrweiler zu unterstützen. Die Starkregen und die damit einhergehende Flutwelle zerstörte die Infrastruktur entlang der Ahr auf einer Länge von rund 40 km. Viele Menschen mussten ihr Leben lassen, verloren ihr Hab und Gut, ihr Haus oder sogar Freunde und Verwandte. Noch immer gelten einige Menschen als vermisst.
Im Rahmen des Katastrophenschutzes und der überörtlichen Hilfe wurden auch Kräfte der Feuerwehr Koblenz in das Schadengebiet entsandt, um verschiedene Aufgaben wahrzunehmen. Wichtige Aufgaben waren unter anderem „ Die Betreuung eines Hubschrauberlandeplatzes, das Freischneiden und Räumen von Straßen, das Leerpumpen von Kellern oder die Sicherstellung des Grundschutzes“, berichtet Timo Töpfer, Einheitsführer der Freiwilligen Feuerwehr Einheit Arenberg/Immendorf. Allein für die Kräfte der Einheit Karthause fielen über 700 Einsatzstunden an, in denen unzählige Logistikfahrten unternommen wurden und direkte Hilfe für die Bevölkerung geleistet werden konnte.
Die Facheinheiten der Freiwilligen Feuerwehr wurden zudem bereits in der Nacht des Schadenereignisses unmittelbar alarmiert, um zum Beispiel mit dem Rüstwagen der Einheit Horchheim unwegsames und zerstörtes Gelände zur Menschenrettung zu erreichen. Auch wurden im Rheinhafen in Koblenz Sandsäcke befüllt, die in das Schadengebiet gebracht wurden. Die Einheit Arzheim war hier gemeinsam mit Kräften des THW und weiteren Einheiten mehrere Stunden lang in der Schadennacht beschäftigt. Im weiteren Einsatzverlauf wurde der Einsatz eines Erkunder-Fahrzeuges notwendig, da durch die immense Zerstörungskraft der Flutwelle ganze Häuser mitsamt der vorhandenen Gas- und/oder Öltanks weggerissen wurden und nunmehr Öl und andere Stoffe ins Freie geraten waren. Auch die Feuerwehreinsatztaucher der Berufsfeuerwehr waren in der Nacht und noch in den Folgetagen im Einsatz vor Ort. Aufgabenschwerpunkt war hier die Suche nach Vermissten und das Erkunden der noch überfluteten Bereiche.
„ Dass wir einmal Bahngleise durchtrennen müssen, um in einen Ort durchzukommen, hat wohl niemand erwartet, als wir in Richtung Kreis Ahrweiler aufbrachen“ , betont Udo Güttner, Einheitsführer der Einheit Rübenach. Gemeinsam mit den Kameraden der Einheit Güls waren sie eingesetzt, um Wege freizuräumen, die Wasserversorgung über IBC-Behälter zu sichern und der betroffenen Bevölkerung vor Ort beim Räumen der überfluteten Häuser zu helfen.
Nachdem die Durchfahrten in vielen Orten weitestgehend freigeräumt waren, war ein wichtiger Aufgabenschwerpunkt die Versorgung der Bevölkerung und der vielen freiwilligen Helfer mit Frischwasser. Unter anderem errichtete die Einheit Bubenheim eine rudimentäre Waschstraße für die zivilen Räumgeräte, um diese grob vom Schlamm zu befreien. Weiterhin wurden betroffene Keller ausgepumpt und von Unrat befreit. In Rech halfen Kräfte der Berufsfeuerwehr den Bürgern vor Ort, die örtliche Kirche, die durch die Bevölkerung als Notlager für Lebensmittel, Kleidung und Hygieneartikel eingerichtet wurde weiter zu organisieren und dort zu helfen, wo Hilfe benötigt wurde. „Die betroffene Bevölkerung vor Ort war sichtlich erleichtert, als wir eintrafen und mitteilen konnten, dass wir nun für Sie Ansprechpartner für alle anfallenden Aufgaben waren. Vor Ort hatten die Bewohner bereits eigenständig ein Notlager eingerichtet“, berichtet Manfred Morschhäuser von der Berufsfeuerwehr Koblenz.
Zusätzlich unterstützte die Landesfacheinheit Presse- und Medienarbeit, kurz PuMa, bei der Bewältigung der anfallenden Presseanfragen zunächst für den Landkreis Ahrweiler, aktuell und weiter andauernd auch für die Aufsichts- und Dienstleistungs-direktion. Aufgabenschwerpunkte waren neben der herkömmlichen Pressearbeit insbesondere die Information der betroffenen Bevölkerung und der freiwilligen Helfer vor Ort: Aufgrund der Dauer des Einsatzes sind alle vier Teileinheiten aus Trier, Mainz, Kaiserslautern und Koblenz in rotierendem System im Einsatz „ In einem Zeitalter der digitalen Kommunikation mussten wir hier auf Flugblätter und Lautsprecherdurchsagen zurückgreifen, um die Bevölkerung im Krisengebiet erreichen zu können. Neben der sehr guten Zusammenarbeit mit der Bundeswehr, die über so genannte Dingos Lautsprechdurchsagen auch in schwer erreichbaren Ortschaften machen konnten, etwa um die Bevölkerung auf die mögliche Kontamination des Ahrwassers hinzuweisen, wurde auch eine Lautsprecherdrohne der Bergwacht aus dem Schwarzwald in das Schadengebiet entsandt“, berichtet Franziska Zimmer, Leiterin der Landesfacheinheit PuMa, Teileinheit Koblenz.
Aktuell dauert die überörtliche Hilfe der Feuerwehr Koblenz, die in den vergangenen zweieinhalb Wochen abwechselnd mit allen 10 Einheiten und der Berufsfeuerwehr vor Ort eingesetzt wurden, weiter an. So wird zum Beispiel an einer Öl-Separierungs-Anlage des THW der Brandschutz durch die Koblenzer Floriansjünger sichergestellt. Wie lange die Hilfe der Feuerwehr Koblenz noch erforderlich sein wird ist zum jetzigen Zeitpunkt ungewiss. Eins ist jedoch sicher- „Sollte unsere Hilfe vor Ort weiterhin notwendig sein, so werden wir unverzüglich erneut Einsatzkräfte der Feuerwehr Koblenz in die stark betroffene Region entsenden“, so der Amtsleiter und Brand- und Katastrophenschutzinspekteur Meik Maxeiner.

#30 LKW-Unfall auf der A61

Am Mittwoch, 21.07.2021 um 15.30 Uhr wurden der Rüstzug der Berufsfeuerwehr Koblenz und die Freiwillige Feuerwehr Rübenach zu einem LKW-Unfall alarmiert.
In der Abfahrt Dieblich war ein LKW von der Fahrbahn abgekommen und hatte sich auf einer Wiese festgefahren. Für die Feuerwehr war kein Einsatz erforderlich.
Zeugenaussagen zufolge sei der LKW schon vorher in Schlangenlinien gefahren. Ein beim Fahrer durchgeführter Atemalkohol-Test ergab einen Wert von 3,2 Promille.

Foto: Polizei