Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf der A 48

Am Donnerstag, 04. April 2013 um 19.27 Uhr wurde die Freiw. Feuerwehr Rübenach zu einem Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person auf der A48, Fahrtrichtung Frankfurt alarmiert. Zwischen den Anschlussstellen Koblenz-Nord und Bendorf hatte sich ein PKW überschlagen. Die zuerst eingetroffenen Kräfte der Berufsfeuerwehr Koblenz stellten fest, dass der Fahrer des Wagens im PKW eingeschlossen aber nicht eingeklemmt war. So konnte er zügig aus dem Fahrzeug befreit und dem Rettungsdienst übergeben werden. Der Einsatz für die Freiw. Feuerwehr Rübenach war damit nicht mehr erforderlich. Die Autobahn blieb bis 20.25 Uhr gesperrt.

Brückeneinsturz in Urbar

Am frühen Samstagabend erhielt die Integrierte Leitstelle der Berufsfeuerwehr Koblenz den Notruf über eingestürzte Brückenteile bei Abrissarbeiten der Fußgängerbrücke über die B42 in Urbar. Nach ersten Angaben waren vier Bauarbeiter unter Brückenteilen begraben.

Sofort wurde die örtlich zuständige Feuerwehr der Verbandsemeinde Vallendar alarmiert, welche innerhalb der ersten Minuten die angebotene Unterstützung aus Koblenz anforderte. Es war unklar ob der Schadensbereich von beiden Seiten der B42 aus erreicht werden kann.

Vor Ort wurden drei verletze Personen im Einsturzbereich mit Unterstützung des Rettungsdienstes erstversorgt. Ein Bauarbeiter war schwer eingeklemmt. Die Berufsfeuerwehr war mit dem Vorausrüstwagen, einem Hilfeleistungsöschfahrzeug und einem Wechselladerfahrzeug mit dem Abrollbehälter Rüst an der Einsatzstelle und unterstützte die Absicherungs- und Rettungsmaßnahmen. Aufgrund der Meldung einer abgerissenen Gasleitung, welche sich vor Ort nicht bestätigte, wurde der ABC-Erkunder nachgefordert. Auch von der Freiwilligen Feuerwehr Horchheim kam der Rüstwagen vor Ort zum Einsatz. Zur Besetzung der leer stehenden Feuerwache wurden um 18.40 Uhr die Frewilligen Feuerwehren aus Rübenach und Bubenheim alarmiert. Durch Kräfte der FF Rübenach wurde mit einem Mehrzweckfahrzeug ein Plasma-Schneidgerät an die Einsatzstelle gebracht.  Nach einer aufwändigen und technisch schwierigen Rettung konnte schließlich auch der letzte Bauarbeiter dem Rettungsdienst übergeben werden, anschließend wurde er in ein Koblenzer Krankenhaus eingeliefert.

Die Ausrückebereitschaft auf der Feuerwache blieb ohne Folgeeinsätze.

Eine ausführliche Berichterstattung mit Fotos und Videos befindet sich auf der Seite der Rhein-Zeitung.

Quelle: Rhein-Zeitung

Gasaustritt in der Kruppstraße

Am Freitag, 30.11.2012 kurz nach 21.00 Uhr wurde die Freiw. Feuerwehr Rübenach mit dem Stichwort „Gasgeruch in der Kruppstraße“ alarmiert. Im Keller eines Mehrfamilienhauses hatten die Anwohner den Gasgeruch bemerkt. Eine erste Messung der Berufsfeuerwehr Koblenz bestätigte den Austritt von Gas. Aus diesem Grund mussten die Bewohner beider Doppelhaushälften zur Sicherheit das Gebäude verlassen. Der Bereitschaftsdienst der EVM begann mit der Suche nach dem Leck in der Gasleitung, konnte dieses aber im Bereich des Hausanschlusses nicht lokalisieren. Es lag die Vermutung nahe, dass sich die Undichtigkeit im Bereich vor dem Haus befinden muss. Eine Baufirma wurde zur Einsatzstelle gerufen, die Gasleitung wurde mit einem Saugbagger in ca. 2 Metern Tiefe freigelegt. Hier wurde das Leck dann auch gefunden, eine Muffe an einem 45-Grad-Winkel war undicht. Die EVM quetschte daraufhin die Gasleitung ab, trennte sie durch und verschloss sie mit einer Blindkupplung, die Gefahr war damit beseitigt. Die Bewohner konnten um 23.30 Uhr wieder zurück in ihre Wohnungen. Für die Feuerwehr war der Einsatz um 23.45 Uhr beendet.

auslaufende Betriebsstoffe in der Aachener Straße

Am Samstag, 24.11.2012 wurde die Freiw. Feuerwehr Rübenach um 14.11 Uhr mit dem Stichwort „auslaufende Betriebsstoffe“ alarmiert. In der Aachener Straße Höhe Brückerbach war an einem PKW war nach einem Rangiermanöver der Tank aufgerissen, Treibstoff trat aus. Ein Einsatz der Feuerwehr war nicht mehr erforderlich, ein Abschleppunternehmen hatte den ausgelaufenen Kraftstoff bereits abgestreut.

schwerer Verkehrsunfall auf der B9

Am Donnerstag, 06.09.2012 um 16.52 Uhr wurde die Freiw. Feuerwehr Rübenach mit dem Stichwort „Verkehrsunfall groß“ alarmiert. Auf der B9 in Fahrtrichtung Koblenz war es zu einem folgenschweren Verkehrsunfall gekommen. Der Fahrer eines weißen Sprinters war von links auf die rechte Spur gewechselt, ohne Rücksicht auf den folgenden Verkehr zu nehmen, teilte die Polizei mit. In der Folge hat es zwei Auffahrunfälle gegeben, bei denen insgesamt acht Personen verletzt wurden. Glücklicherweise war niemand der Beteiligten im Fahrzeug eingeklemmt. Der Sachschaden beträgt zusammen mehr als 40 000 Euro. Die Bundesstraße war ab der Höhe McDonald’s für zwei Stunden wegen Aufräumarbeiten voll gesperrt, der Einsatz wurde um 19:00 Uhr beendet.

Hochwasser: Stegebau in KO-Neuendorf

Die ergiebigen Regenfälle der letzten Tage und Wochen haben die Pegel von Rhein und Mosel stark ansteigen lassen. Im Koblenzer Stadtteil Neuendorf drohen die Wassermassen die in Ufernähe gelegenen Bereiche zu überschwemmen. Da die weitere Entwicklung der Wasserstände schwer abzuschätzen ist wurde mit dem Aufbau von Hochwasserstegen begonnen. Von 15.00 bis 19.00 Uhr wurden in den von Überflutung bedrohten Bereichen Stege gebaut, damit die Bewohner ihre Häuser trockenen Fußes verlassen können. Neben der Rübenacher Feuerwehr waren auch die Einheiten aus Neuendorf, Metternich und Bubenheim im Einsatz.  Die weitere Entwicklung der Hochwasserlage in Koblenz bleibt abzuwarten, diese ist von den Niederschlägen in den nächsten Tagen abhängig.

Foto: Reinhard Kallenbach / Rhein-Zeitung

Infos zu den Wasserständen unter www.hochwasser-rlp.de

Unwetter fordert Todesopfer

zahlreiche Unwettereinsätze und dann noch ein Verkehrsunfall

Am Freitag, 26.08.2011 wurde die Freiwillige Feuerwehr Rübenach wegen des Gewitters mit starken Sturmböen alarmiert. Zunächst ging es zum Schüllerplatz nach Lützel, wo ein Baum auf die Fahrbahn gestürzt war. Dieser wurde mittels der Kettensäge beseitigt. Bei drei weiteren Einsätzen im Brenderweg mussten abgerissene Äste von der Fahrbahn beseitigt werden. Vom Brenderweg aus wurden die Rübenacher Einsatzkräfte dann in die Rheinanlagen zu Pretzer’s Biergarten beordert, dort war ein riesiger Ast einer Kastanie abgebrochen und in den Biergarten gestürzt. Von diesem Ast wurde eine 35-jährige Frau erschlagen, für sie kam leider jede Hilfe zu spät.

In Zusammenarbeit mit der Kriminalpolizei und Gutachtern wurde die Einsatzstelle gesichert. Erst gegen 20:00 Uhr konnte die Frau dann geborgen werden.

Foto: Thomas Frey

Für die weiteren Aufräumarbeiten wurde das Areal ausgeleuchtet. Um 21:45 war der Einsatz dort beendet.

Auf der Rückfahrt zum Gerätehaus nach Rübenach kam dann der nächste Alarm: An der Kreuzung Kilianstraße / Maximinstraße wurde ein Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person gemeldet. Glücklicherweise war niemand im Fahrzeug eingeschlossen, so dass die Unfallstelle lediglich abgesichert werden musste. Zudem wurden auslaufende Betriebsstoffe abgestreut. Um 23.00 Uhr war dann endlich „Feierabend“.

brisanter Bombenfund in Bubenheim

Bombenfunde sind in Koblenz nicht außergewöhnlich. Die Fliegerbombe, die am Dienstagnachmittag in der Nähe von IKEA Koblenz bei Ausgrabungsarbeiten gefunden wurde, stellte die Einsatzkräfte jedoch vor eine große Herausforderung. Durch den in der Bombe verwendeten Aceton Langzeitzünder musste es diesmal ganz schnell gehen. In kürzester Zeit gelang es den Einsatzkräften ungefähr 3.500 Menschen die von der Evakuierungsmaßnahme betroffen waren, zügig aus dem gefährdeten Gebiet zu bringen. Um 21.00 Uhr war der Bereich rund um die Fundstelle der Bombe evakuiert. Die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Rübenach waren im Bereich Bubenheimer Weg, Im Metternicher Feld, im Wellingsweg und In der Weglänge zuständig. Zudem wurde von der Rüstwagen-Besatzung die Fundstelle ausgeleuchtet.

Die Experten vom Kampfmittelräumdienst Rheinland-Pfalz begannen unverzüglich mit ihrer gefährlichen Arbeit. Um 22.00 Uhr dann eine kurze Unterbrechung. Der vulkanische Aschesand erschwerte die Arbeiten. Eine spezielle Vorrichtung zum Lösen des Zünders musste angebracht werden. Zwischenzeitlich wurde in der Sporthalle Oberwerth eine Notunterkunft eingerichet. Um 0.30 Uhr dann die erlösende Nachricht vom Kampfmittelräumdienst: „Die Bombe ist entschärft!“. Durch das komplizierte Verfahren, dauerte die Entschärfung diesmal deutlich länger als üblich. Zwischenzeitlich wurde sogar überlegt, die Bombe durch eine gezielte Sprengung unschädlich zu machen. Nach den Aufräumarbeiten war der Einsatz um 01:15 Uhr beendet.

arbeitsreicher Sonntag für die FF Rübenach

Am Sonntag, 22.05.2011 feierte die Berufsfeuerwehr Koblenz ihr 100-jähriges Jubiläum mit einem Aktionstag am Moselufer in Koblenz-Metternich. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Rübenach und Güls übernahmen an Stelle des Löschzuges der BF die Ausrückebereitschaft für das gesamte Koblenzer Stadtgebiet, jeweils ein Löschfahrzeug stand am Wasserplatz und auf der Feuerwache in der Schlachthofstraße.

Der erste Alarm ging um 13:30 Uhr von der Brandmeldeanlage im ehem. Real-Markt am Bubenheimer Berg ein, vor Ort konnte jedoch kein Brand festgestellt werden.

Durch das Gewitter mit Starkregen am Nachmittag kam es ab 16:30 Uhr zu mehreren Einsätzen, die Freiw. Feuerwehr Rübenach fuhr zunächst in die Simmerner Straße (Karthause), ein Anrufer hatte dort eine Rauchentwicklung gemeldet. Letztlich handelte es sich aber nur um aufsteigenden Wasserdampf, so dass auch hier kein Einsatz erforderlich war. Anschließend wurden im Verlauf der Simmerner Straße mehrere Kanaldeckel wieder eingesetzt, die von den Wassermassen ausgehoben wurden.

Von dort ging es zurück auf die Feuerwache. Kaum dort angekommen der nächste Alarm: voll gelaufener Keller in einem Hotel am Bahnhofsplatz. Aus einem Fahrstuhlschacht wurden mit einer Saugpumpe ca. 3000 Liter Wasser ausgepumpt, anschließend wurden die Kellerräume mit einem Wassersauger trocken gelegt. Um 18:30 Uhr waren dann alle Einsatzstellen abgearbeitet, mehrere Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr Koblenz waren im Einsatz. Bis 20:30 Uhr dauerte die Bereitschaft auf der Feuerwache, ein erneutes Ausrücken war aber nicht mehr notwendig.

LKW-Unfall A61 mit eingeklemmter Person

In der Nacht vom 08. auf den 09. Dezember wurde die Freiw. Feuerwehr Rübenach um 01:50 Uhr wegen mehrerer LKW-Unfälle mit auslaufendem Diesel auf der A61 alarmiert. Die Anfahrt auf die Autobahn gestaltete sich auf Grund des Schneefalls sehr schwierig und dauerte länger als üblich. Auf der Moseltalbrücke war es bedingt durch Glatteis zu zwei Unfällen gekommen. Ein Richtung Norden fahrender Sattelzug war ins Schleudern geraten und hatte sich dabei in der Mittelleitplanke verkeilt. Der Fahrer befand sich verletzt im Fahrzeug und wurde bereits vom Rettungsdienst versorgt. Anschließend wurde er aus dem Fahrerhaus befreit und dem Rettungsdienst übergeben. Hiernach wurde die zweite Unfallstelle angefahren, die am Ende der Moseltalbrücke lag. Dort waren zwei LKW kollidiert und hatten sich die Treibstofftanks aufgerissen. Der ausgetretene Dieselkraftstoff hatte sich in den Schneemassen auf der Fahrbahn verteilt und konnte nicht mehr aufgenommen werden. Die Fahrbahn wurde mit Bindemittel abgestreut und die Untere Wasserbehörde in Kenntnis gesetzt.

Danach musste mit einem Umweg über die Anschlussstelle KO-Metternich nochmal die erste Einsatzstelle angefahren werden. Zur Bergung des LKW mussten die deformierten Leitplanken auf einer Länge von ca. 30 Metern beseitigt werden. Mit einem Motortrennschleifer wurden die Leitplanken in ca. 3 Meter große Stücke geschnitten und beiseite geräumt. Nach der Bergung des LKW war der Einsatz dann um 05:00 Uhr beendet. Neben der Rübenacher Feuerwehr waren auch die Freiwilligen Wehren aus KO-Güls und Winningen im Einsatz.